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Das Lied vom Husten

„Das Lied vom Husten“ stammt aus Paul Burkhards heiterem Lustspiel Das Feuerwerk (deutsche Fassung 1950, Libretto von Erik Charell & Gunther Schwenn), das seinen Durchbruch als Schweizer Erfolgsstück erlebte. Als Parade­nummer des leichten Musiktheaters bietet das Kabarettlied eine liebevolle Persiflage auf Nervositäts-„Lästigkeiten“ und ist bis heute ein Publikumsliebling.Der Schweizer Komponist Paul Burkhard (1911–1977) war bekannt für eingängige Melodien und pointierte Bühnenstücke – sein Welthit „O mein Papa“ zeugt ebenso von seinem Gespür für Emotion wie dieses augenzwinkernde Kabarettlied. Das Lied erscheint im zweiten Akt unmittelbar nach einem Ensemble-Dialog über die Abstammung der Dorfbewohner. Es bricht die Spannung, bevor die Liebesgeschichte zwischen Fanny und dem Baron ihren Fortgang nimmt.

Musikalisch kombiniert die Nummer spritzige Staccato-Figuren mit humoristischen Einlagen, in denen der Tenor durch variantenreiche Artikulation und rhythmische Präzision die Hustenimitationen überzeugend darstellt. Atemtechnik und klare Diktion sind hier essenziell, um zwischen leisem „Clearing“ und vollem Forte-Ausbruch zu wechseln. Die Begleitung mit Klavier unterstreicht die witzige Dramaturgie und lässt zugleich Raum für spontane Bühnenpräsenz. Bereits in der Ouvertüre wird das Hustenmotiv in scherzhaften Staccato-Rufen eingeführt, ehe der Tenor in der Szene selbst mit rhythmischer Präzision und variantenreicher Artikulation punktet.

Ideal für Liederabende, Kammerkonzerte oder Themenprogramme zur leichten Muse, spricht „Das Lied vom Husten“ Publikum aller Altersgruppen an und bereichert jedes Repertoire um einen heiteren Klassiker der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik. 

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