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Ave Maria – D 839, Op. 52 Nr. 6

Dieses „Ave Maria“ vereint zwei Musiklegenden: Franz Schuberts Lied aus dem Zyklus Sechs Gesänge nach Walter Scott (D 839, Op. 52 Nr. 6) und die weltberühmte Bearbeitung von Charles Gounod über Johann Sebastian Bachs C-Dur-Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier

Schuberts Original in deutscher Sprache besticht durch sanfte Melodik und tiefe Andacht; Gounods Melodiestimme fügt sich nahtlos an Bachs klare Harmonien und verleiht dem Werk eine erhabene Feierlichkeit. Diese Kombination macht das Stück zum Inbegriff klassischer Sakralmusik. 

  • Schuberts Entstehung– Sechs Gesänge nach Walter Scott waren ursprünglich für die Sopranistin Anna Milder-Hauptmann gedacht. Schuberts „Ellens Gesang III“ („Ave Maria“) steht im fünften Satz und bindet den lateinischen Marientext geschickt in Scotts englisches Drama ein.
  • Bachs Harmonik– Das C-Dur-Präludium (BWV 846) ist der Eingangssatz seines Opus 1 und bekannt für seinen meditativen, gleichmäßigen Achtel­motorik-Rhythmus. Gounod behielt die Arpeggios unverändert und legte nur sein eigenes Thema darüber – ein frühes Crossover zwischen instrumentaler und vokaler Musik.
  • Gounods Kunstgriff– Gounod wählte eine einfache, einprägsame Melodie, die er in zwei Motiven auf- und absteigen lässt. Seine Version verbreitete sich rasch in Kirchen und Konzertsälen, weil sie sowohl Laien als auch Virtuosen anspricht.

Ideal für kirchliche Feiern, Hochzeitszeremonien und besinnliche Konzerte: Das „Ave Maria“ berührt Glaubende und Musikliebhaber gleichermaßen. Vielfach als Orgel- oder Klavier-Chor-Arrangement zu hören, gibt es auch Fassung für Streichquintett. Nutzen Sie den spirituellen Zauber dieses Werkes, um Ihre Veranstaltung mit festlicher Eleganz zu bereichern.

Das Werk befindet sich auf Herbert Wüschers erstem Album Number One. Es ist einzeln zum Download oder als CD im Shop erhältlich.

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