Sou-Chongs Lied erklingt früh im ersten Akt und zeichnet den Prinzen als Meister höfischer Selbstbeherrschung: Ein weich wiegender Walzerfluss trägt die Melodie, die Stimme bleibt nah am Wort und öffnet sich erst am Höhepunkt in ein leuchtendes Aufblühen. Der Reiz liegt weniger in Kraft als in Eleganz und Nonchalance – ein lächelnder Ton, der dennoch Innerlichkeit verrät. Im Orchester schimmern Salonfarben (Streicher, Holz, Harfe); so entsteht jene bittersüße Atmosphäre, die Das Land des Lächelns prägt und später in „Dein ist mein ganzes Herz“ kulminiert. In vielen Aufführungen wurde das Lied durch Richard Tauber zum Publikums-Liebling – als Sou-Chongs charakteristischer Gruß an das Publikum.
Das Land des Lächelns ist Lehárs erfolgreiche Neubearbeitung seiner früheren Operette Die gelbe Jacke; der neue Titel und Sou-Chongs Lied betonen das „lächelnde“ Ideal der Figur. Die Nummer ist im offiziellen Musiknummern-Verzeichnis ausdrücklich als „Immer nur Lächeln (Lied: Sou-Chong)“ geführt.